Medizin

Die Aufgaben der Rettungsschwimmer enden nicht mit dem Abwenden der Wassergefahr, dem Anlandbringen des Verunfallten oder dem Auffinden einer verletzen Person. Rettungsschwimmer sowie insbesondere die Mitglieder der Wasser-Rettungsdienst treibenden Gruppen müssen im Einsatzfall auf fundierte Kenntnisse in der Präklinik zurückgreifen.

Um diese zu erlernen finden im Bezirk Frankenland regelmäßige Ausbildungen zum Sanitätshelfer (San A), Sanitäter (San B), AED Anwender sowie Sanitätsfortbildungen (San Training) statt.

Wir verfügen hierzu über eines von zwölf Sanitätsausbildungszentren des Landesverbands Baden mit Sitz in Tauberbischofsheim. Nicht jeder Bezirk im LV Baden verfügt über ein solch gut ausgestattetes Zentrum.

Zehn DLRG Gruppen im Bezirk Frankenland betreiben Wasser-Rettungsdienst im Auftrag des Landes Baden-Württemberg gemäß RDP 2014, III, Ziffer 4.5.

(…) Der Wasser-Rettungsdienst ist Teil des Rettungsdienstes, bei dem die notfallmäßige Rettung von Notfallpatienten an, auf oder in einem Gewässer erfolgt und hierzu ergänzendemedizinischesowie technische Maßnahmen zum Vorgehen an, auf oder im Gewässer und/oder besondere rettungsdienstliche Kenntnisse für Wassernotfälle notwendig sind (…)

Im Bezirk Frankenland gibt es daher sowohl im Bereich der Ausbildung, als auch im Bereich Einsatz Berührungspunkte.

Weiterhin bieten 13 Gruppen im Bezirk Erste Hilfe Kurse und Trainings an. Auch die Nicht-Rettungsdienst treibenden Gruppen haben so die Möglichkeit, ihre Mitglieder in Erster Hilfe auszubilden, um sie z.B. bei Interesse auch an die WRD-treibenden Gruppen oder den ZWRDK entsenden zu können bzw. um ihre Rettungsschwimmausbildung ohne fremde Hilfe von außen alleine bewerkstelligen zu können.